Islands Abenteuer: Die besten Mietwagen-Routen entdecken
Island – die Insel aus Feuer und Eis, ein Land, wo die Natur in ihrer reinsten und dramatischsten Form existiert. Von grollenden Vulkanen und dampfenden Geysiren bis hin zu majestätischen Gletschern und schwarzen Lavastränden – jede Ecke dieser nordischen Schönheit verspricht ein unvergessliches Erlebnis. Doch wie entdeckt man dieses Naturwunder am besten? Ganz klar: mit dem Mietwagen! Als erfahrener Reise- und Auto-Blogger für mietwagen-jetzt.de kann ich Ihnen versichern, dass ein eigener fahrbarer Untersatz auf Island nicht nur Komfort, sondern vor allem die Freiheit bedeutet, die verborgenen Schätze dieser Insel in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Vergessen Sie überfüllte Tourbusse und starre Zeitpläne. Island ist gemacht für den Roadtrip, für das spontane Anhalten am nächsten atemberaubenden Wasserfall, für das Verweilen an einem einsamen Fjord. In diesem umfassenden Guide nehme ich Sie mit auf eine Reise durch die besten Mietwagen-Routen Islands, gebe Ihnen wertvolle praktische Tipps und verrate Ihnen das eine oder andere Insider-Wissen, damit Ihr Island-Abenteuer zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Schnallen Sie sich an, die wilde Schönheit Islands wartet darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!
Warum ein Mietwagen auf Island unverzichtbar ist
Island ist kein typisches Reiseziel, das man bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkundet. Die wahre Magie der Insel liegt abseits der Städte, in ihrer unberührten Natur. Ein Mietwagen ist hier nicht nur ein Transportmittel, sondern der Schlüssel zu einem authentischen und flexiblen Reiseerlebnis.
Flexibilität und Freiheit
- Spontaneität: Mit einem Mietwagen können Sie jederzeit anhalten, um Fotos zu machen, eine kurze Wanderung zu unternehmen oder einfach die atemberaubende Landschaft zu genießen. Sie sind nicht an Fahrpläne gebunden und können Ihre Route jederzeit an Wetterbedingungen oder persönliche Vorlieben anpassen.
- Erreichbarkeit: Viele der schönsten Naturwunder Islands, darunter abgelegene Wasserfälle, versteckte heiße Quellen und beeindruckende Berglandschaften, sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gar nicht oder nur sehr umständlich zu erreichen.
- Gepäck: Gerade bei längeren Roadtrips oder Reisen mit viel Ausrüstung (z.B. für Wanderungen oder Camping) bietet ein Mietwagen den nötigen Stauraum und Komfort.
Der richtige Mietwagen für dein Island-Abenteuer
Die Wahl des richtigen Fahrzeugs ist entscheidend für Ihr Island-Abenteuer. Die Straßenverhältnisse können je nach Region und Jahreszeit stark variieren.
- 2WD (Zweiradantrieb): Für die Ringstraße (Route 1) und die meisten befestigten Nebenstraßen in den Sommermonaten ist ein normaler Kleinwagen oder eine Limousine absolut ausreichend. Diese Fahrzeuge sind sparsamer im Verbrauch und günstiger in der Miete.
- 4x4 (Allradantrieb): Wenn Sie planen, ins Hochland vorzudringen oder die berühmten F-Straßen zu befahren (die oft Schotterpisten mit Flussdurchquerungen sind), ist ein 4x4-Fahrzeug unerlässlich. Beachten Sie, dass das Befahren von F-Straßen mit einem 2WD-Fahrzeug von den meisten Mietwagenfirmen verboten ist und die Versicherung in diesem Fall nicht greift. Auch in den Wintermonaten bietet ein 4x4-Fahrzeug auf eisigen oder verschneiten Straßen deutlich mehr Sicherheit und Traktion.
- Saisonale Überlegungen: Im Sommer (Juni-August) sind die meisten Straßen offen und befahrbar. Im Frühling, Herbst und Winter können Straßen aufgrund von Schnee, Eis oder Stürmen gesperrt sein. Ein 4x4 mit Spikereifen ist dann oft die beste Wahl.
- Frühzeitig buchen: Gerade in der Hochsaison sind Mietwagen schnell ausgebucht und die Preise steigen. Buchen Sie Ihr Fahrzeug idealerweise mehrere Monate im Voraus. Achten Sie auf umfassende Versicherungen, insbesondere auf Schotterschutz und Sand- und Ascheschutz.
Die Klassiker: Islands berühmteste Mietwagen-Routen
Island bietet eine Vielzahl von Routen, die sich für einen Mietwagen-Roadtrip eignen. Hier sind die absoluten Must-sees, die man auf keinen Fall verpassen sollte.
Die Ringstraße (Hringvegur): Der ultimative Roadtrip
Die Ringstraße (Route 1) ist Islands Lebensader und der Traum eines jeden Roadtrip-Enthusiasten. Sie umrundet die gesamte Insel und verbindet die meisten wichtigen Sehenswürdigkeiten miteinander. Für eine vollständige Umrundung sollten Sie mindestens 7-10 Tage einplanen, um genügend Zeit für Stopps und Erkundungen zu haben. Länger ist immer besser!
- Südküste: Hier erwarten Sie ikonische Wasserfälle wie der Seljalandsfoss (hinter dem man entlanggehen kann) und der Skógafoss. Weiter östlich liegen die schwarzen Sandstrände von Reynisfjara mit ihren Basaltsäulen, die Felsformation Dyrhólaey und die atemberaubende Gletscherlagune Jökulsárlón mit dem angrenzenden Diamond Beach, wo Eisberge wie Diamanten auf dem schwarzen Sand liegen.
- Ostfjorde: Eine malerische Region mit tief eingeschnittenen Fjorden, charmanten Fischerdörfern und einer ruhigeren Atmosphäre. Hier können Sie die Einsamkeit der Natur genießen und mit etwas Glück Rentiere beobachten.
- Nordosten und Mývatn: Die Region um den See Mývatn ist ein geothermisches Wunderland mit Pseudokratern, Lavafeldern, brodelnden Schlammtümpeln und den beeindruckenden Felsformationen von Dimmuborgir. Nicht weit entfernt liegen der mächtige Wasserfall Goðafoss und die dramatische Kulisse des Dettifoss, des leistungsstärksten Wasserfalls Europas.
- Norden: Die „Hauptstadt des Nordens“, Akureyri, ist eine lebendige Stadt mit einer schönen Lage am Fjord. Von hier aus können Sie Walbeobachtungstouren unternehmen oder die malerische Halbinsel Tröllaskagi erkunden.
- Westen und die Halbinsel Snæfellsnes: Obwohl technisch nicht Teil der Ringstraße, ist die Halbinsel Snæfellsnes ein lohnenswerter Abstecher, der oft als „Island in Miniatur“ bezeichnet wird. Hier finden Sie Gletscher, Lavafelder, Fischerdörfer, schwarze und goldene Strände sowie den ikonischen Berg Kirkjufell.
Tipp: Planen Sie Ihre Unterkünfte entlang der Ringstraße im Voraus, besonders in der Hochsaison. Tankstellen sind außerhalb der größeren Orte seltener, halten Sie Ihren Tank also immer gut gefüllt. Das Wetter kann sich stündlich ändern – seien Sie auf alles vorbereitet!
Der Goldene Kreis: Kompakt und spektakulär
Der Goldene Kreis ist Islands bekannteste Touristenroute und ideal für alle, die nur wenig Zeit haben (z.B. einen Tag von Reykjavik aus) oder einen ersten Eindruck von Islands Naturwundern bekommen möchten. Er ist bequem mit einem 2WD-Mietwagen zu befahren.
- Þingvellir-Nationalpark: Ein UNESCO-Weltkulturerbe, wo sich die nordamerikanische und die eurasische tektonische Platte voneinander entfernen. Historisch bedeutsam als Gründungsort des ältesten Parlaments der Welt, des Althing.
- Geysir-Geothermalgebiet: Erleben Sie den Ausbruch des Strokkur, der alle paar Minuten eine Wassersäule von 20-30 Metern in die Höhe schießt. Der namensgebende Geysir ist heute weniger aktiv, aber das gesamte Gebiet ist faszinierend.
- Gullfoss: Der „Goldene Wasserfall“ ist einer der beeindruckendsten Wasserfälle Islands, wo das Wasser des Flusses Hvítá in zwei Stufen in eine tiefe Schlucht stürzt.
Tipp: Besuchen Sie den Goldenen Kreis am frühen Morgen oder späten Nachmittag, um den größten Touristenmassen zu entgehen. Im Winter bietet er eine magische, oft verschneite Kulisse.
Die Südküste: Eis, schwarze Strände und Wasserfälle
Die Südküste ist ein Highlight auf jeder Island-Reise und kann auch als eigenständiger, mehrtägiger Roadtrip erkundet werden, ohne die gesamte Ringstraße fahren zu müssen. Sie ist gut mit einem 2WD-Mietwagen erreichbar.
- Seljalandsfoss und Skógafoss: Zwei der schönsten und zugänglichsten Wasserfälle. Beim Seljalandsfoss kann man im Sommer hinter dem Wasservorhang entlanglaufen, beim Skógafoss führen Stufen zu einer grandiosen Aussicht.
- Dyrhólaey und Reynisfjara: Die dramatischen schwarzen Sandstrände mit ihren Basaltsäulen und den tosenden Wellen des Atlantiks sind ein Muss. Vorsicht vor den gefährlichen „Sneaker Waves“!
- Vik í Mýrdal: Ein kleines Dorf, das sich ideal für eine Übernachtung eignet und eine gute Basis für die Erkundung der Umgebung ist.
- Eyjafjallajökull Visitor Centre: Erfahren Sie mehr über den berühmten Vulkanausbruch von 2010.
- Jökulsárlón und Diamond Beach: Die Gletscherlagune, in der Eisberge vom Breiðamerkurjökull abbrechen und ins Meer treiben, ist ein magischer Ort. Am Diamond Beach werden die Eisstücke an den schwarzen Sand gespült.
Tipp: Die Südküste ist oft sehr windig. Packen Sie wind- und wasserdichte Kleidung ein, auch im Sommer. Die Wetterbedingungen können sich schnell ändern.
Abseits der Touristenpfade: Abenteuer im Hochland und auf der Halbinsel Snæfellsnes
Für diejenigen, die mehr als nur die Klassiker sehen möchten, bietet Island unvergessliche Abenteuer abseits der ausgetretenen Pfade.
Das Hochland: Nur für Abenteurer mit 4x4
Das Isländische Hochland ist eine wilde, unbewohnte Region im Landesinneren, die nur im Sommer (meist von Juni bis September) mit einem geländegängigen 4x4-Fahrzeug über die sogenannten F-Straßen befahren werden kann. Es ist ein Paradies für Wanderer und Naturfotografen.
- Landmannalaugar: Bekannt für seine bunten Rhyolith-Berge, heiße Quellen zum Baden und spektakuläre Wanderwege. Ein absolutes Highlight für jeden Island-Reisenden.
- Þórsmörk (Thorsmörk): Ein grünes Tal, umgeben von Gletschern und Flüssen, das nur mit speziell ausgestatteten Bussen oder erfahrenen 4x4-Fahrern mit Flussdurchquerungsfähigkeiten erreichbar ist. Ein Wanderparadies.
- Askja: Ein großer Caldera-See, entstanden durch Vulkanausbrüche, mit einem kleineren, warmen Kratersee (Víti), in dem man baden kann. Eine sehr abgelegene und anspruchsvolle Route.
Wichtige Hinweise für das Hochland:
- NUR mit 4x4: Das Befahren von F-Straßen mit einem 2WD-Fahrzeug ist illegal und extrem gefährlich. Die Mietwagenversicherung greift in der Regel nicht.
- Flussüberquerungen: Viele F-Straßen erfordern das Durchqueren von Flüssen. Dies erfordert Erfahrung und das richtige Fahrzeug. Informieren Sie sich vorab über die aktuellen Bedingungen.
- Vorbereitung: Das Hochland ist menschenleer. Führen Sie immer ausreichend Treibstoff, Wasser, Essen, warme Kleidung und eine Möglichkeit zur Kommunikation (Satellitentelefon oder GPS-Gerät) mit sich. Informieren Sie immer jemanden über Ihre geplante Route.
- Saison: Die F-Straßen sind nur wenige Monate im Jahr geöffnet. Prüfen Sie vorab die Straßenzustände auf der Website der isländischen Straßenverwaltung (road.is).
Die Halbinsel Snæfellsnes: Island im Miniaturformat
Die Halbinsel Snæfellsnes im Westen Islands ist ein weiteres Juwel, das oft als „Island in Miniatur“ bezeichnet wird, da sie viele der typischen isländischen Landschaften auf kleinem Raum vereint. Sie ist mit einem 2WD-Mietwagen gut zu erkunden.
- Kirkjufell: Der markante „Kirchberg“ ist Islands meistfotografierter Berg und bietet mit seinem Wasserfall Kirkjufellsfoss ein ikonisches Motiv.
- Snæfellsjökull-Nationalpark: Der majestätische Gletscher-Vulkan Snæfellsjökull (bekannt aus Jules Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde“) thront über der Halbinsel.
- Fischerdörfer: Erkunden Sie charmante Dörfer wie Arnarstapi und Hellnar mit ihren beeindruckenden Basaltformationen und Klippen.
- Djúpalónssandur und Dritvík: Schwarze Kieselstrände mit den Überresten eines Schiffswracks und den berühmten „Hebesteinen“, mit denen Fischer ihre Stärke testeten.
- Lóndrangar: Zwei riesige Basalt-Felsnadeln, die dramatisch aus dem Meer ragen.
Tipp: Planen Sie mindestens 1-2 volle Tage für Snæfellsnes ein, um die Schönheit der Halbinsel wirklich zu genießen. Auch hier kann der Wind sehr stark sein.
Praktische Tipps für deinen Mietwagen-Roadtrip auf Island
Ein erfolgreicher Roadtrip auf Island erfordert gute Planung und Beachtung einiger Besonderheiten.
Mietwagenbuchung und Versicherungen
- Früh buchen: Besonders in der Hochsaison sind Mietwagen stark gefragt. Buchen Sie Ihren Wagen so früh wie möglich, um die besten Preise und die größte Auswahl zu erhalten.
- Umfassende Versicherung: Standardversicherungen decken oft nicht alle Risiken ab. Prüfen Sie, ob Schotterschutz (Gravel Protection), Sand- und Ascheschutz (Sand and Ash Protection) sowie ein Schutz gegen Diebstahl und Glasbruch enthalten sind. Diese können bei den rauen Bedingungen auf Island Gold wert sein.
- Zusatzfahrer: Wenn mehrere Personen fahren, tragen Sie alle als Zusatzfahrer in den Mietvertrag ein.
- Kreditkarte: Eine gültige Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers ist für die Kaution unerlässlich.
Fahren auf Island: Regeln und Besonderheiten
- Fahrlicht: Das Abblendlicht muss auf Island immer eingeschaltet sein, auch am Tag.
- Geschwindigkeit: Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in der Regel 90 km/h auf Asphaltstraßen und 80 km/h auf Schotterstraßen. In Städten und Dörfern sind es meist 30-50 km/h. Geschwindigkeitskontrollen sind häufig.
- Wetterwechsel: Das isländische Wetter ist unberechenbar. Starker Wind, Regen, Nebel, Schnee und Eis können sehr plötzlich auftreten. Prüfen Sie regelmäßig die Wettervorhersage und Straßenzustände (road.is).
- Schafe: Auf den Landstraßen laufen oft Schafe frei herum. Seien Sie immer bremsbereit, besonders in ländlichen Gebieten.
- Einspurige Brücken: Viele Brücken sind einspurig. Das Fahrzeug, das der Brücke näher ist, hat Vorfahrt.
- Offroad-Fahren: Das Fahren abseits markierter Straßen und Pisten ist auf Island strengstens verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet. Es schädigt die empfindliche Natur irreversibel.
- Tanken: Außerhalb der größeren Städte können Tankstellen rar sein. Halten Sie Ihren Tank immer gut gefüllt, besonders wenn Sie längere Strecken zurücklegen. Die meisten Tankstellen sind Selbstbedienung und erfordern eine PIN-fähige Kreditkarte.
Packliste für den Roadtrip
- Wetterfeste Kleidung: Mehrere Schichten, wind- und wasserdichte Jacke und Hose, Mütze, Handschuhe, feste Wanderschuhe – auch im Sommer!
- Kameraausrüstung: Mit ausreichend Speicherkarten und Ersatzakkus.
- Powerbank: Für Handy und andere Geräte.
- Offline-Karten/GPS: Nicht überall gibt es Handyempfang.
- Snacks und Getränke: Für unterwegs, da Einkehrmöglichkeiten oft selten sind.
- Erste-Hilfe-Set: Für kleine Notfälle.
- Badekleidung und Handtuch: Für die vielen Hot Pots und Thermalbäder.
Unterkünfte und Verpflegung
- Früh buchen: Unterkünfte sind begrenzt und können teuer sein. Buchen Sie Hotels, Guesthouses oder Campingplätze weit im Voraus.
- Supermärkte: Kaufen Sie Ihre Lebensmittel in Supermärkten wie Bónus oder Krónan ein, um Kosten zu sparen. Restaurants sind teuer.
- Hot Pots: Nutzen Sie die vielen natürlichen heißen Quellen und öffentlichen Schwimmbäder mit Hot Pots zur Entspannung.
Nachhaltigkeit und Respekt
Islands Natur ist einzigartig und empfindlich. Bitte respektieren Sie die Umwelt:
- Leave No Trace: Nehmen Sie Ihren Müll immer mit und hinterlassen Sie nichts als Fußspuren.
- Bleiben Sie auf den Wegen: Verlassen Sie markierte Wege nicht, um die Vegetation zu schützen.
- Keine Steinhaufen bauen: Das gehört nicht zur isländischen Tradition und stört die Natur.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Mietwagen-Roadtrips auf Island
Brauche ich wirklich einen 4x4 Mietwagen für Island?
Das hängt stark von Ihrer geplanten Route und der Jahreszeit ab. Für die berühmte Ringstraße (Route 1) und die meisten befestigten Nebenstraßen in den Sommermonaten (Juni-August) ist ein normaler 2WD-Mietwagen völlig ausreichend und kostengünstiger. Wenn Sie jedoch ins Hochland möchten, F-Straßen befahren wollen oder in den Wintermonaten reisen, ist ein 4x4-Fahrzeug mit Allradantrieb unerlässlich. Das Befahren von F-Straßen mit einem 2WD-Fahrzeug ist verboten und nicht versichert.
Was ist die beste Reisezeit für einen Roadtrip auf Island?
Die beste Reisezeit für einen Roadtrip auf Island ist der Sommer, von Juni bis August. In dieser Zeit sind die Tage lang (Mitternachtssonne!), das Wetter ist am mildesten und die meisten Straßen, einschließlich der F-Straßen ins Hochland, sind geöffnet. Allerdings ist dies auch die Hochsaison, was höhere Preise und mehr Touristen bedeutet. Der Frühling (Mai) und Herbst (September/Anfang Oktober) bieten ebenfalls gute Bedingungen, weniger Menschen und die Möglichkeit, Nordlichter zu sehen, allerdings können einige Hochlandstraßen bereits geschlossen sein. Der Winter (November-April) ist ideal für Nordlichter und eine verschneite Märchenlandschaft, erfordert aber ein 4x4-Fahrzeug und birgt Herausforderungen durch kurze Tage, Schnee, Eis und Stürme.
Wie teuer ist ein Mietwagen auf Island?
Die Mietwagenpreise auf Island können stark variieren, abhängig von der Saison, dem Fahrzeugtyp und der Buchungsdauer. Generell ist Island ein teures Reiseland, und Mietwagen sind hier teurer als in vielen anderen europäischen Ländern. In der Hochsaison (Juni-August) können die Preise für einen Kleinwagen bei 50-80 Euro pro Tag beginnen, während ein 4x4-Fahrzeug schnell 100-200 Euro oder mehr pro Tag kosten kann. Außerhalb der Hochsaison sind die Preise tendenziell niedriger. Frühzeitiges Buchen und ein umfassender Versicherungsplan sind dringend empfohlen, um Kosten zu sparen und unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
Kann ich auf Island wild campen?
Nein, das Wildcampen im klassischen Sinne ist auf Island weitestgehend verboten und nur unter sehr strengen Auflagen erlaubt. Seit 2017 ist es generell untersagt, mit Wohnmobilen, Wohnwagen oder Zelten außerhalb offizieller Campingplätze zu übernachten, es sei denn, man hat die ausdrückliche Erlaubnis des Landbesitzers. Dies dient dem Schutz der empfindlichen isländischen Natur. Es gibt jedoch zahlreiche gut ausgestattete Campingplätze im ganzen Land, die eine umweltfreundliche und sichere Alternative bieten.
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